Ich muss auch sagen, dass ich insgesamt mit meinem Compass echt zufrieden bin.
Liegengeblieben bin ich in den knapp über drei Jahren noch nie, anfangs gab es ein, zwei "Kinderkrankheiten" wie einen falsch montierten Stecker, etc., die mich dann mal in die Werkstatt gebracht haben, aber nichts Dramatisches und eben kein wirklicher Ausfall.
Die Technik an sich finde ich nach wie vor interessant und das Zusammenspiel von E- und Verbrennungsmotor erstaunlich unauffällig. Ich achte darauf, wie ich den Verbrenner einsetze und das er dann möglichst warm wird (Öltemp. >85°C) und hatte bislang noch keine Probleme mit Kraftstoffeintrag ins Öl und/oder Fehlermeldungen oder frühre Ölwechselaufforderungen als geplant.
Selbst den "Urlaubs-"Verbrauch (also mal 1.500 km oder so ohne externes Nachladen) finde ich mit 6-7,5 Litern/100km ehrlich gesagt für die Gewichtsklasse nicht übel.
Hauptkritikpunkte für mich sind die Abstimmung des (mMn einfach zu kleinvolumigen) Verbrenners mit dem Getriebe und die im Winter bei mir deutlich einbrechende E-Reichweite. Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt schaffe ich meinen normalen Arbeitsweg dann leider nicht mehr rein elektrisch.
Insgesamt halte ich das Fahrzeug nach wie vor für komfortabel, für meine Begriffe extrem gut ausgestattet und angenehes Alltagsauto.
Es ist aber - und das dürfte ja kaum jemanden hier im Forum wirklich überraschen - eine kompromissbehaftete Technik. Darauf habe ich mich wissentlich eingelassen und meine Erwartungen wurden überwiegend erfüllt.
