Beiträge von Toy

Feiertag?

    Ja, das ganze Ad ist ja gespickt mit solchen Spässen. Der Kracher mit dem "Hybrid" ist ja der Oberhammer. Dazu keinerlei Hinweis darauf, dass das wirklich von GM kommt. Auf der anderen Seite bringen sie den Firebird und verwenden den Namen Pontiac. Wenn sich da einer einen Spaß erlauben würde, macht der das auf ganz dünnem Eis. Vor allem, Car&Driver ist das Top-Automagazin in USA, die Anzeige kostet ne Stange Geld. Das Ding wird gerade auf allen Kanälen heftig diskutiert, wenn da wirklich GM dahinter steckt, haben die einen satten Treffer gelandet.

    Was läuft da nun für ein Film? Zeitgleich zum Abgang von Tim Kuniskis erscheint auf der Rückseite des Car&Driver Magazins diese mystheriöse Anzeige. Und natürlich schießen sofort die Skekulationen ins Kraut, Tim Kuniskis könnte zusammen mit GM die Marke Pontiac wieder aufleben lassen?


    Die sind ja mal bald dran mit ihrer Einladung. Habs auch nur mitbekommen, weil ich den italienischen Presse-Feed abonniert habe. Aus Rüsselsheim ist noch gar nichts zu hören.

    Für mich sieht das nach einem Rückfall in die Daimler Ära aus, nur das Chrysler nun von PSA geknechtet wird. Wie das geendet hat, wissen wir ja noch. Sergio Marchionne war der Einzige, der es verstanden hat, den Amerikanern den nötigen Freiraum zu geben, um amerikanische Autos zu bauen. Mike Manley hätte das vielleicht auch gekonnt, aber der war ja das erste PSA-Opfer. Jeep und Dodge müssen Jeep und Dodge bleiben und keine Peugeots werden.

    Der nächste Paukenschlag - Tim Kuniskis verlässt nach 32 Jahren FCA US. Offiziell heißt es, Kuniskis "will retire", das glaubt aber in USA scheinbar niemand mehr. Er ist ja gerade mal 57 Jahre alt und hat noch reichlich Power, es wir wohl nicht lange dauern bis er von anderer Seite angeheuert wird. Interessant sind auch die zahlreichen Kommentare aus USA, die Stellantis schon als sinkendes Schiff sehen. Auch an Carlos Tavares wird immer mehr Kritik laut, die Amerikaner scheinen zunehmend unzufrieden mit dem zu sein, aus Frankreich vorgegeben wird. Jetzt ist nur noch Ralph Gilles übrig, man darf gespannt sein, wohin der Weg führt.


    Es kommt immer aufs Auto an. Bei manchen geht danach nichts mehr und müssen vom Notarzt mit dem Tester reanimiert werden. Die Jeeps sind da zum Glück pflegeleichter, da wurde sogar am Massekabel ein Schnellverschluss mit Drucktaste angebracht. Lange Sicherungen suchen kann man sich wirklich sparen, einfach kurz das Massekabel lupfen und gut is.

    Bei laufendem Motor würde ich die Batterie auch nicht abklemmen. Ich wäre ehrlich gesagt auch gar nicht auf die Idee gekommen, dass da jemand aus dem Thread assoziieren könnte. Außer Fehlermeldungen zu produzieren würde bestimmt auch nichts dabei rauskommen. Das Radio könnte man übrigens während der Fahrt durch gedrückt halten der entsprechenden Tasten resetten.

    Ich hab mal das mit dem Angebot des gebrauchten Wranglers in einen eigenen Thread ausgeleitet.


    Ich glaube jetzt nicht, dass an dem Auto ein konkreter Schaden entstanden ist. Aber wie schon erwähnt, verschleppte Wartung hat deutliche Auswirkung auf die Garantie und Kulanz. Unter FCA wurde ein Zeitfenster von lediglich 500km toleriert. Wie sieht das denn mit den regulären Services aus, wurden die pünktlich gemacht?

    Auch wenn die Werksgarantie vielleicht schon in einem halben oder dreiviertel Jahr ausläuft, wäre zu klären, wie sich die Vorgeschichte auf einen Anschlussvertrag auswirken kann. Das Auto und sein Hersteller vergisst nichts, das wird heutzutage alles penibel in einer Historie dokumentiert. Und im Schadensfall kommt das alles auf den Tisch.

    Kann eine 2. Batterie mit einer Vorrangschaltung ein angebaut werden. Oder anders, mit welcher Leistung max. wird die Starter Batterie geladen?

    Ich sehe das ziemlich pragmatisch:

    Ein funktionierendes kann sich selbst am Leben halten und benötigt keine 2. Batterie. Ein Auto das nicht funktioniert und nicht mal eine Batterie laden kann, kann erst recht keine 2 Batterien laden.


    Bei einem Fehler im System gilt es die Ursache zu finden und zu eliminieren. Mit Rumgebastel löst du gar nichts, das wird nur noch schlimmer.

    Ich nehme an, die haben das Fahrzeug vernachlässigt, weil die keinen Handlungsbedarf gesehen haben.

    Vermutlich sehen die das so. Trotzdem ist das sehr fragwürdig, weil ja doch sicherheitskritische Themen dabei sind. Und so wie du gerade sind bestimmt schon mehr Kunden mit dem Auto gefahren, das geht so nicht.


    aber die sagten, das geht auch "deutlich später" noch.

    Krass. Verschleppte Wartung ist auch ein Anlass, Garantiereparaturen zu verweigern. Die Werkstatt ist mir sehr suspekt.

    Warum der B9A nicht gelistet ist, kann ich leider auch nicht erklären. Vielleicht kommt das noch. Es ist aber schon erschreckend, dass an dem Händlerfahrzeug kein einziger Recall abgearbeitet wurde, spricht irgendwie nicht für den Händler. Dass das Auto so nicht weiterverkauft werden kann, ist eigentlich klar. Ich würde gerade beim Wrangler auch darauf bestehen, dass alle anderen Updates lückenlos aufgespielt werden. Da gibt es inzwischen schon ein paar. Vor dem TBM-Update wollen die sich gerne drücken, weil das den Witech 3,5 Stunden blockiert. Hilft Nix, muss sein.


    Und dann natürlich über das Thema Garantie reden, der 22er kann schon keine 4 Jahre mehr haben, kommt darauf an wann die erste Zulassung war.

    Das Thema mit den Garantiebedingungen ist eine Frage, die ich mir auch jahrelang stellte, aber nie richtig beantwortet wurde. Was ich dir sagen kann, beim 2020er Modell ist nicht mehr die Allianz der Garantiegeber, da war die Zusammenarbeit mit FCA schon beendet. Danach wird in den Verkaufsunterlagen immer FCA Germany als Garantiegeber genannt. Zudem wird immer die Formulierung verwendet, es handelt sich um eine gleichwertige Anschlussgarantie gemäß den Bedingungen. Für die Offenlegung der Bedingungen wird immer auf den Vertragshändler verwiesen. Was auf alle Fälle gefordert wird, ist eine pünktliche Abarbeitung der vorgeschriebenen Wartungen durch eine Vertragswerkstatt. Ich habe bei mehreren Händlern um Einsicht in die Bedingungen gebeten, keiner davon war in der Lage mir ein Schriftstück auszuhändigen.


    Die STLA-Plattform gibt ja schon seit letztem Jahr, 2025 soll dann der Compass auch in einer vollelektrisierten Variante kommen.

    Intelligenterweise kann die Plattform ja viele Antriebsarten aufnehmen und auf die Marktgegebenheiten reagieren. Das hat man ja beim Avenger schon gesehen, was das hilft.


    Da hat sich VW mit den rein elektrischen Plattformen für den IDX vielleicht zu viel auf die Politik verlassen. Aber arm werden sie deshalb nicht...

    Ich habe den Beitrag hier rein verschoben, das es ja um das gleiche Thema geht.


    Stellantis hat sich die Hintertür mit Verbrennern in den neuen Modellen offen gelassen. Ob man das gut finden soll, ich weiß es ehrlich gesagt nicht? Aus Sicht der Autofahrer auf jeden Fall eine absolute Katastrophe. Der Markt braucht jetzt mal eine klare Linie und das ewige Herumeiern muss aufhören, damit man sich wieder guten Gewissens ein Auto kaufen kann. Die Hersteller brauchen sich so jedenfalls nicht wundern, wenn die Verkaufszahlen stetig zurückgehen. Im Moment würde ich nicht mal ansatzweise darüber nachdenken, ein neues Auto zu kaufen.