Beiträge von Toy

Feiertag?

    Gerade mal wieder mit der Kundenbetreuung telefoniert, das wird immer gruseliger. Neuerdings sitzt wohl der First-Level-Support in Albanien, was dem ohnhin nicht besonders tollen Service noch weiter nach unten gezogen hat. Die Mitarbeiter dort am Telefon sprechen nur noch gebrochenes Deutsch, die Tonqualität der Telefonverbindung ist ziemlich schlecht. Klingt so, als ob jemand versucht, mit einem 9.600er Modem eine IP-Verbindung zu veranstalten. Es ist sehr schwierig zu vermitteln, was man möchte und ich habe Bedenken, dass es letztendlich auch verstanden wurde.


    Ob das jetzt von Stellantis aus so gehandhabt wird oder FCA weiter auf billiges Personal setzt? Auf jeden Fall ist die Servicequalität wieder ein ganzes Stück schlechter geworden.

    Mir wäre es in solchen Fällen immer lieber, es wird ein Schaden gefunden. Dann weiß man zumindest, womit man es zu tun hat und kann gezielt reparieren. So hängt man in der Luft und die Unsicherheit fährt immer mit. Keine schöne Situation.

    Dänemark scheint für deutsche Ladekarten generell ein Problem zu sein, wusste ich auch noch nicht. EnBW hat da oben gar nichts, bei anderen soll es horrend teuer sein. Da muss man anscheinend mal tiefer recherchieren. Dänemark ist ja das Land der E-Autos und Ladesäulen gibts massig, nur mit dem Roaming hapert es irgendwie. Google bringt als Top-Treffer zu dem Thema immer eine App mit dem Namen Clever, die wird sehr oft empfohlen.


    Wieder was gelernt…..

    Das Thema ist nicht so ganz trivial, was die beste Lösung für dich ist, kommt auf dein Ladeverhalten an.


    Ich habe eine gute Karte von meinem lokalen Stromversorger, von dem ich ab Januar meinen Hausstrom beziehe. Da bekomme ich zudem einen E-Auto-Rabatt auf meine Stromrechnung. Nachteil: Die Karte ist regional beschränkt, deckt aber meinen „normalen“ Lebensraum ab.


    Um auf Reisen auch mal laden zu können, hab ich mir noch eine Karte von EnBW mit dem Standardtarif ohne Grundgebühr besorgt. Die Akzeptanz der Karte ist europaweit riesig, aber der Strom ist mit 45 ct/kWh nicht gerade günstig. Um auf Reisen was in der Hinterhand zu haben, ist die Karte aber ideal. Wer im ADAC kann die Karte auch dort beziehen, dann gibt es auch noch etwas Rabatt auf den Strom.


    Die Karte von FCA kostet nach der Probezeit eine monatliche Grundgebühr, von daher macht die für mich keinen Sinn.

    Nur für den Sonntag da hin zu fahren, ist wirklich etwas heavy. Wir haben auch 430km Anreise, da machen wir immer einen Wochenendausflug draus. Freitag Anreise und Montag wieder zurück.

    Das war mir noch gar nicht bekannt, ab 2022 werden einige Assistenzsysteme im Auto zur Pflichtausrüstung. Vorerst nur für Fahrzeuge die neu auf den Markt kommen, ab 2024 dann für alle Neuwagen. Was alles zur Pflicht wird, ist in dem Artikel recht gut beschrieben:


    Ab 2022 verpflichtend – diese Assistenzsysteme solltest du kennen


    Das wird bestimmt in einigen Punkten für gehörig Zündstoff bei den Autofahrern sorgen.

    Es ist zwar aus dem Süden recht weit, aber vielleicht sollten wir uns nächstes Jahr in Horstwalde treffen. Die Veranstaltung ist prädestiniert dafür, den Jeep mal richtig in Aktion zu erleben.

    Ja, mit dem 4xe geht auch Offroad was. Ich hab meinen in Horstwalde auch richtig rangenommen und wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil, in meiner Gruppe war ich im Parcour der Schnellste mit 0 Fehler-Punkten. Neben ein paar Rennis und Cherokee war da auch ein paar selbsternannte Profis dabei. Bis die Honoratioren ausdiskutiert hatten, wie weit sie ihren Reifendruck ablassen, bin ich da mit meinem 4xe auf den serienmäßigen Alwetter-Reifen mal eben schlappe 10 Sekunden schneller duchgefahren. Leider hat´s die Honoration gar nicht mitbekommen, man musste ja erst mal seinen neu gekauften Kompressor der Runde freudestrahlend präsentieren. Mir war es egal, ich hab meinen 4xe-Triumpfsichtlich genossen.

    Auf Facebook hatte ich auch mal von einem Fall gelesen, wo auch die erste Diagnose Getriebeschaden war. War dann aber doch ein Motorproblem. Ist zwar auch nicht erbaulich, Ärger bringt sowas immer mit sich. Hoffentlich wird das schnellstmöglich repariert.

    Nach amerikanischer Norm gibt Jeep eine elektrische Reichweite von 24 Meilen an, das sind umgerechnet ebenfalls rund 40km. Das halte ich auch für realistisch und entspricht in etwa dem, was vom Wrangler PHEV berichtet wird. Damit wäre der GC genauso wie der Wrangler in 2022 aus der Förderung raus. Eine el. Reichweite von 70km wäre schon eine Sensation, ich kann mir aber nicht vorstellen, wie das gehen könnte. Dafür müsste die Batterie nahezu doppelt so groß werden. Irgendwelche Gerüchte dahingehend sind bei mir aber auch noch nicht aufgeschlagen.


    Neuerdings tauchen in den Prospekten völlig unrealistische Reichweiten-Werte nach WLTP EAER City auf, wo im Moment niemand weiß, wie die jemals zustande kommen sollen.

    Aus aktuellem Anlass mal ein kurzes Feedback zum Stand der Dinge. Seit dem Werkstattbesuch war nun wirklich Ruhe - bis gestern. Da hat er wieder mal einen heftigen Rums reingehauen. Gelöst ist das Thema also noch nicht. Mal sehen, was TESEO nun bringt.

    Offensichtlich hatte man zwischenzeitlich den Bug mit dem spielenden Radio schon heimlich aus der Software beseitigt, dazu kamen von Jeep keinerlei Rückfragen. Erstaunlich ist, dass es zu diesem Thema kein TSB gibt, auf Nachfrage an TESEO durch die Werkstatt hatten sie die Lösung aber schon fertig da liegen. In die Serie wird das dann schon vor einiger Zeit eingeflossen ein.

    Von dem gegenwärtigen Förderungs-Modell bin ich auch alles andere als begeistert, weil das Geld letztendlich über einen kurzen Umweg über das Konto des Käufers direkt an die Auto-Hersteller zurückfließt. Da muss man keine Verschwörungstheorien spinnen um zu verstehen, wie der Hase läuft. Dazu ist der „Herstelleranteil“ der Förderung ist auf jeden Fall eine Nullnummer, davon fließt kein Euro. Mir wäre ein Modell lieber gewesen, bei dem ausschließlich der Käufer partizipiert und nicht der Hersteller, damit der Preisdruck erhalten bleibt. Und wenn’s am Ende z. B. eine Prepaid-Ladekarte mit 4.500,-€ Guthaben als Förderung gegeben hätte, immer noch besser als direkte Geldgeschenke an die Hersteller.

    Oh no! Uconnect ist und bleibt ein Drama, das stimmt. Jeep bzw. FCA ist damit hoffnungslos überfordert. Aber das Getriebe stammt ja von AISIN aus Japan, die laufen in der Regel schon schmerzfrei. Hast du schon nähere Infos, was genau los ist?

    Das mit den 60km elektrische Reichweite ist ab 01.01.2022 das Hauptkriterium, das ist richtig. Weil das aber so gut wie kein PHEV schafft, gibt es vorerst noch die Hintertür mit einem gewichteten Co2 Ausstoß von 50 gr./km nach WLTP. Bei Jeep können sich der Renegade und Compass darüber noch durchmogeln und bekommen die Förderung erst mal weiter. Die Hintertür soll wohl aber noch in 2022 geschlossen werden.


    Unsere neue Bundesregierung hat sich eh schon gegen eine Förderung von PHEV´s ausgesprochen. Über kurz oder lang wird die Förderung dann komplett wegfallen. Dann wiederum hätte sich das Thema von selbst erledigt. Dann wird sich aber die Frage stellen, wer die Autos zu den irrwitzigen Preisen noch kaufen soll.