Beiträge von Toy

Feiertag?

    hätte ich das Öl-Problem ja schon immer haben müssen.

    Aus deinem Nickname schließe ich mal, dass du wohl Erfahrung mit einem RAV4 hast oder hattest, die Toyotas sind da anders aufgebaut (reine Saugrohr-Einspritzung oder Dual-Einspritzung, kein Turbo, Atkinson-Prinzip) und kennen die Probleme in dem Umfang nicht. Die Motorsteuerung mit Warmlauf-Phasen für den Verbrenner hilft hier auch noch dazu.


    Jeep und viele andere Hersteller verwenden Turbo-Direkteinspritzer im Hybrid und das ist wohl die Krux an der Geschichte. Alle Direkteinspritzer neigen systembedingt durch die Tröpfenbildung zur Ölverdünnung und der Hybrid-Betrieb verstärkt den Effekt weiter. Von Fahrzeugen der PSA-Gruppe hört man auch sehr viele klagen.

    So wie es sich darstellt lässt sich das Problem derzeit nur umgehen, wenn das Autos regelmäßig über eine Zeit von 30-60 Minuten auch im Benzin-Modus betrieben wird. In dem Fall verdampft das sich im Öl angesammelte Benzin durch die Temperatur und das Öl ist wieder "sauber". Bekommt das Benzin nicht die Möglichkeit zum Verdampfen, was bei kurzem Benzin-Betrieb der Fall ist, kommt es zu der beschriebenen Ölverdünnung und das Steuergerät setzt die Aufforderung zum Ölwechsel. Eine andere Lösung ist erst mal nicht in Sicht.

    Meiner hat auch noch die Serienbereifung drauf, bin aber weder in der Sandbahn noch wo anders hängen geblieben. Selbst die Ausfahrt aus dem Parcours hat er ohne murren genommen, begeistert mich heute noch, wie der 4xe da durchgepflügt ist.

    Na ja, Stand heute ist, Send&Go funktioniert, Offroad Pages zeigt das Wenige was es kann (bis heute nur mechanischer Allrad und kein 4xe Antrieb implementiert) im Gegensatz zu den Jeep Skills nur was an wenn man langsam fährt und bei den Notifications werden nur Service Meldungen angezeigt. Live Traffic ist zum Zufallsprodukt mutiert, vielfach kommt keine Verbindung zustande.


    Das ist aktuell das, auf das du dich freuen kannst, wenn’s denn mal funktioniert.

    Der Toyota Hybrid Antrieb ist in der Hinsicht richtungsweisend, das stimmt. Den anderen Herstellern stünde es ja frei, sich davon etwas abzuschauen. Worauf ich hinaus wollte, beim Hybrid Antrieb sind einige Vorkehrungen notwendig, damit das System auf Dauer zuverlässig arbeitet. Die meisten anderen Hersteller verwenden Standard Motoren und Getriebe und pfriemeln die mit einer E-Maschine zu einem Hybrid-System zusammen. Deshalb müssen wir da drauf vertrauen, dass die Besonderheiten auch mit berücksichtigt worden sind. In 2-3 Jahren werden wir mehr wissen.

    Das klassische Einfahren von den Motoren gibt es so nicht mehr, am Anfang etwas Zurückhaltung mit den Drehzahlen reicht vollkommen aus. Eine "Einfahrrunde" mit dem Verbrenner könnte aber trotzdem Sinn machen, um das adaptive Lernen der Steuergeräte zügig durchzuziehen. Im Nachhinein ärgert es mich, es nicht gemacht zu haben. Vielleich hätte ich mein Getriebe estwas besser erziehen können. Das schaltet vielfach doch etwas ruppig, was man von einem Aisin Wandlerautomaten eigentlich nicht gewohnt ist.


    Die andere Geschichte mit dem Anspringen des Motors ist bei Hybrid-Betrieb nun mal so und der Motor muss da durch. Damit er das mitmacht müssen natürlich entsprechende Vorkehrungen wie Kolben-Beschichtungen und dünnflüssige Öle getroffen werden. Wenn alle Hausaufgaben abgerabeitet wurden, dann funktioniert das schon. Der Marktführer in Sachen Hybrid-Antriebe baut die nun über 20 Jahre, man bekommt das schon in den Griff. Das System Hybrid-Antrieb an sich bereitet mir da da keine Sorgen mehr. Langzeiterfahrungen mit dem Antrieb von Jeep gibt es halt noch nicht, das müssen wir abwarten. Bekannt geworden sind inzwischen einige Fälle von Ölverdünnung, damit haben die Direkt-Einspritzer von FCA wohl grundsätzlich ein Problem und der Hybrid-Betrieb verstärkt den Effekt. Man kann dem entgegenwirken, in dem man den Verbrenner auch regelmäßig benutzt. Ich habe nun 23.000km runter und noch keine Ölverdünnung gehabt.


    Ansonsten würde ich sagen erst mal rein und Spaß haben :) Und für die extra Portion Spaß gibt es den Sport-Modus und natürlich beim Trailhawk die Offroad-Modi..... ;)

    Die Unterschiede der US-Modelle zu den EU-Modellen sind eklatant groß, das kann ich bestätigen. Das wird in erster Linie durch den Druck begründet sein, den der riesige US-Markt mit all seinen Besonderheiten mit sich bringt. Würde Jeep den amerikanischen Kunden so einen halbgaren Murks andrehen und damit sitzen lassen, dann ist da ratz-fatz eine Horde Anwälte aktiv und haut denen eine Sammelklage um die Ohren, dass es nur so pfeift. Hier in Europa werden zum einen die Machenschaften von der Rechtsprechung noch gedeckt, zum anderen macht sich der Großteil der Kunden aus Bequemlichkeit schon gar nicht die Mühe was zu reklamieren und nimmt es einfach hin, obwohl irrsinnige Preise dafür bezahlt wurden. Bei meinem 2018er Compass hat mir Jeep für das 8,4" Uconnect Live damals 1080,- Euro Aufpreis berechnet, von der beworbenen Funktionlität war aber nur genausoviel nutzbar wie bei dem serienmäßigen 7", für das ich keinen Cent extra hätte zahlen müssen. Der Rest war ebenso eine Luftnummer, wie nun bei den Uconnect Services. Ich weiß gar nicht mehr, wie viele Nudel-Pakete aus Italien ich schon in den letzten 10 Jahren bekommen habe, hilft leider nichts, der Ärger ist trotzdem immer geblieben. Zumindest konnte ich mir einen Teil des für nichts bezahlten Geldes in Form von Gutscheinen oder Sachleistungen wieder zurückholen.

    Willkommen im Club........ =O


    Die Nummer habe ich 1:1 auch schon durch. Die Vorgehensweise bei FCA erinnert dabei mehr und mehr an den Erlass der Römer über die "verwaltungstechnische Formalität" zur Ausstellung des Passierscheins A38. Wenn du Glück hast, sucht schon jemand das rosa Formblatt........... :D