Beiträge von Hauptstadtkompass

Feiertag?

    Falsch, dein Mercedes von 1984 enthält genauso "seltene Erden" wie moderne Autos da hat sich nichts geändert. Ohne Kobalt, Yttrium, Cer, Neodym,... fährt kein Auto. In der Treibstoffherstellung werden auch noch weitere Metalle verwendet.

    Ok, wenn das so ist, war es mir nicht bewusst, sorry. Beim Treibstoff ist mir das klar. Da sich die Elektronik in meinem Auto im Wesentlichen auf Motor-, und ABS-Steuergeräte beschränkt (es gibt natürlich noch mehr, aber wohl kein Vergleich zu unseren 4xe Jeeps) ging ich aber davon aus, dass es da eben doch große Unterschiede zwischen alten und modernen Autos gibt.

    Die Frage ist, ob bis zur Marktreife der eFuels überhaupt noch jemand mit einem Rappel-Verbrenner fahren will. Nach drei Monaten BEV kann ich mir das schon nicht mehr vorstellen. BEV fahren ist einfach outstanding.

    Naja, ich denke es würde für das Fahren auch über die nächsten 15-20 Jahre mit "Rappel-Verbrenner" im Wesentlichen zwei oder drei unterschiedliche Beweggründe geben:


    1. Ein E-Auto ist eine große Anschaffung, die vielen Menschen nicht leicht fällt und die daher schon aus finanziellen Gründen grundsätzlich beim bisherigen Fahrzeug bleiben wollen/müssen. Dagegen spricht natürlich u.a. ein ggf. immens hoher Treibstoffpreis.


    2. Es wird wohl noch längere Zeit Anwendungen geben, bei denen E-Mobilität leider noch keine alltagstaugliche Alternative ist, gerade im Nutzfahrzeug-Segment. LKW sind gerade in den Startlöchern und Transporter etablieren sich langsam aber von E-Reisebussen hab ich zB noch nie etwas gelesen.


    3. Mehr oder weniger irrationale, oft auch emotional geprägte Gründe. Da mag es zB irgendwelche "Poser" geben, aber ich merke ja an mir, wie gern ich mit meinem 124er fahre. Der 6-Zylinder vermittelt in dem Auto auch mit knapp 40 Jahren noch mehr Souveränität und, naja, so viel Spaß, dass ich nur sehr ungern darauf verzichten würde. Außerdem halte ich es grundsätzlich noch immer für nachhaltig, Gegenstände so lange wie möglich zu nutzen. Am Beispiel meines Oldies denke ich, dass die wesentliche Umweltbelastung durch die Produktion im Jahr 1986 angefallen ist. Und die lief zumindest weitgehend ohne Lithium, Seltene Erden und Co ab.


    Grundsätzlich stimme ich dir aber zu: Mit meinem Compass fahre ich die meisten Kilometer rein elektrisch und nutze auch am liebsten den E-Modus, weil es super entspannt ist.

    Meiner (MY22) hat heute auch das Update eingespielt. Beim ersten Zwischenstopp kam die Meldung auf dem Display, die sich erst noch "wegdrücken" ließ. Da ich nur eine kurze Besorgung machen musste, hatte ich keinen Bock auf das Update. Beim Losfahren hat er es dann aber installiert und ich habe erst beim Fahren gemerkt, dass diverse Dinge nicht funktionierten. Insgesamt hat das Update (mit anschließender Stand- und Wartepause) ca. 20-25 Minuten gedauert und es scheint jetzt alles wieder zu funktionieren.


    Währenddessen kamen zwischen System-Neustarts diverse Meldungen wie "Fahrmodi nicht verfügbar" oder "4WD System kontrollieren lassen", etc. und der Verbrenner wurde eingeschaltet.


    Ich meine, dass ich kein "OK" oder so gedrückt habe, um das Update zu starten und finde dieses Vorgehen echt daneben. Das kann im Zweifel zu einem Sicherheitsrisiko werden, wenn mein Start zB nicht vom Tierarzt um die Ecke sondern von einer Autobahnraststätte erfolgt wäre. Bei jedem Handy kann man Updates planen... Oder hab ich was falsch gemacht?


    Über WLAN kam es übrigens nicht rein, das muss über Mobilfunk des Autos erfolgt sein.

    Hi Alex,


    Danke für deine Rückmeldung! Habe das Auto im Januar neu bekommen mit nun nicht ganz 9T km. Mit der Garantiezeit hab ich daher noch keine Probleme. Werd das "im Ohr" behalten und das Auto ggf. in die Werkstatt bringen.


    Solche Erscheinungen kenn ich nicht mal vom Vorgänger-Patriot (aber bei dem kam es ständig zu Wassereinbrüchen, auch nicht besser...).


    Gruß,

    Chris

    Hey Leute,


    ich habe vor einigen Tagen bemerkt, dass mein Schiebedach ("Command View", im mit reichlich Fremdscham behafteten Jeep-Marketing-Sprech) im geschlossenen Zustand ab und zu klappert. Die Geräusche sind definitv neu und je nach Tagesform mal mehr, mal weniger vernehmbar, z.B. schon bei kleinen Stößen in der Fahrbahn.


    Das Klappern tritt nur auf, wenn das Dach geschlossen ist. Wenn das Dach angestellt oder nach hinten geöffnet ist, herrscht Ruhe.


    Kennt ihr das Verhalten?


    Viele Grüße,

    Chris

    Ich habe manchmal den Eindruck, dass am Fensterdreieck/Außenspiegel auf der Fahrerseite etwas höhere Geräusche als auf der Beifahrerseite auftreten. Aber habe das noch nicht als störend/problematisch empfunden. Ansonsten ist alles ruhig.

    Sagen wir mal so, im Moment können wir alle heil froh sein, dass es einen Elon Musk gibt. Ohne den Druck den er auf die Autohersteller ausübt, könnten wir uns in ein paar Jahren nur noch ein Jeep Fahrrad leisten.


    Ich würde den Jeep dann ohnehin nur mit einer Service-Flatrate und Garantieverlängerung nehmen, damit sind dann die Betrieskosten einigermaßen kalkulierbar.

    Off-Topic zum Stichwort Jeep-Fahrräder: Von dem üppigen Verkaufserlös meines Jeep Patriots habe ich mir ein Jeep E-Bike gekauft. ;) Fährt sich bislang gut, auch wenn ich nur eine Testrunde gedreht habe...

    Ach, ich nehm das mit Humor. Der Compass gibt derzeit Ruhe und der Besuch dort hat weniger als 1h gedauert.


    Und lasst mich bitte in dem Glauben, dass der freundliche Herr nur einen Scherz machen wollte, den ich am Morgen falsch verstanden habe. ;)


    Allerdings muss ich sagen, dass ich gespannt darauf bin, wie Service oder ggf. mal größere Reparaturen dann ablaufen.


    Drücke die Daumen für deinen Werkstattbesuch.

    Spannend... Ich muss mal checken, wann meiner genau gebaut wurde.


    Am Rande mal meine Erfahrung in der Werkstatt (König in Berlin-Spandau):


    Der Hof war brechend voll, es gab praktisch keine Stellplätze oder auch nur Rangiermöglichkeiten, auch die Zufahrtswege waren am Rand zugeparkt. Da ich erst mal treu-doof den riesiegen "Einfahrt"-Pfeilen gefolgt bin, landete ich in einer sehr, sehr engen Sackgasse aus geparkten Kundenfahrzeugen.


    Also wieder runter vom Hof und auf der sehr belebten Straße einen Parkplatz suchen, nachdem mich ein Mitarbeiter darum gebeten hatte. "Wir bitten unsere Kunden immer, auf der Straße zu parken..." - naja, mich hatte das vorher niemand gebeten.


    Die Dame am Empfang war sehr freundlich und ich habe erst mal angemerkt, dass man mir durchaus bei der telefonischen Terminvereinbarung den Tipp hätte geben können, dass ich erst gar nicht aufs Gelände fahren soll, sondern draußen parken. Nun gut, also bei einem Kaffee auf einen Mechaniker warten.


    Nach einigen Minuten kam ein freundlicher Herr und bat mich zu schildern, was mein Anliegen sei. Ich zeigte ihm die Videos, auf denen das Geräusch der knarzenden Lenkung sehr deutlich ist (einmal bei der Fahrt, einmal im Stand, die hatte ich vorher schon per Mail an die Werkstatt geschickt) und er meinte sofort, dass er wisse, was die Ursache ist.


    Ich sah ihn einen Augenblick an und wartete, bis er sagte: "Das sind die Fußmatten!".


    Mit leerem Blick nahm ich an, dass er einen Scherz gemacht hätte und wartete auf eine ernstgemeinte Erklärung. Sein folgendes Schweigen fühlte sich vermutlich deutlich länger an als es tatsächlich dauerte, jedendalls sagte er nichts weiter.


    "Nein, das sind sicher nicht die Fußmatten, die sind ja auch festgepinnt!", meinte ich völlig verduzt und er sagte zu, sich das Auto anzusehen. Als er ging wies ich noch darauf hin, dass das Geräusch im Moment nicht wahrnehmbar sei.


    Einige Minuten später hatte ich den Compass wieder und mir wurde nur gesagt, dass er die Durchführung der Lenksäule gefettet hätte und ich mich melden solle, wenn das Geräusch noch mal auftaucht.


    ...ich hoffe noch immer, dass er einen Scherz machen wollte und wir uns nur nicht richtig verstanden haben.

    Hi Leute,


    geht es noch jemandem hier so, dass es manchmal nicht oder nur schwer möglich ist, nach dem Start des Fahrzeugs (bei mir Compass 4xe MY 2022) bei getretener Bremse von P auf D zu schalten?


    Bei dem Verhalten kann ich bislang kein Muster erkennen, mal geht es sofort und butterweich, ab und zu bleibt der Schalthebel stur in P gesperrt und ich muss das Auto ausschalten, eine Sekunde warten und wieder starten, damit es funktioniert. Ich frage mich, ob sich da ein Problem ankündigt oder ob es daran liegt, dass ich manchmal zu ungeduldig bin und einfach nach dem Starten länger warten muss, damit das Auto den Schalthebel freigibt.


    Viele Grüße,

    Chris

    Da das Problem bei mir gestern wieder auftrat, habe ich mal ein Video erstellt, um es auch beim Werkstattbesuch vorführen zu können. Leider musste ich es stark komprimieren und zippen, um es hier hochladen zu können.

    EDIT: Ich habe noch eine Möglichkeit per Cloud gefunden, in der ihr hoffentlich das Video auch in voller Auflösung und direkt online gucken könnt: icloud

    Bei meinem Compass hat es sich sehr ähnlich angehört wie bei deinem Rennie - subjektiv noch etwas heftiger, aber das kann man bei Handyvideos ja kaum vergleichen.


    Derzeit macht mein Auto keine ungewöhnlichen Geräusche mehr und ich habe für den 28.06. einen Werkstatttermin bekommen. Mal schauen...

    Na super. Danke für die Info!


    Dann werd ich das Thema noch mal aufgreifen, auch wenn das Geräusch derzeit weg zu sein scheint. Die Werkstatt hat sich auf meine E-Mail mit dem kurzen Video zuletzt leider noch gar nicht gemeldet.


    Immer schön, hier "Gleich-Bekloppte" für den Austausch zu haben! :)

    Hi Leute,


    gestern - bei recht sommerlichen Temperaturen von knapp 30°C - hat mein Compass bei jeder Bewegung in der Lenkung, aber auch beim Ein- und Ausfedern und Lastwechseln ordentlich "geknarzt". Heute früh (bei kühleren Temperaturen) war das Geräusch wieder weg. Habe trotzdem mal meinen Händler/die Werkstatt informiert und warte auf Feedback.


    Habe auch ein kurzes Video dazu aufgenommen, aber das kann ich hier anscheinend nicht einbetten.


    Meine Vermutung ist, dass da irgendeine Gummi-Dichtung o.ä. trocken ist und bei höhren Temperaturen eben quietscht. Hattet ihr das bei euren Autos schon? Meiner ist nun knapp fünf Monat in Betrieb bei rd. 5,5T km. Nicht unbedingt die Qualität, die ich erhofft hatte...


    Gruß,

    Chris