Beiträge von Toy

Feiertag?

    Ich hab ja das Thema Hybrid-Antrieb von Anfang an aufmerksam verfolgt, als alle anderen noch herzhaft über die ersten Gehversuche gelacht haben. Selbst der heutige Marktführer in Sachen Hybrid-Antrieb hat nahezu 20 Jahre gebraucht, bis die drei Komponenten Verbrenner, Getriebe und E-Motoren als Einheit so zusammenarbeiten, dass am Ende ein Ergebnis herauskommt, dass dem Fahrer wirklich einen spürbaren Mehrwert bietet. Die Erkenntnisse aus den 20 Jahren Entwicklung, plus die Besonderheiten der Benzin-Direkteinspritzermotoren sind heutzutage frei zugänglich, speziell Letztere hätten sich die Ingenieure von (damals noch) FCA mal gewissenhafter zu Gemüte führen sollen. Gerade die weitreichend bekannte Problematik mit der Tröpfchenbildung und der daraus resultierenden Ölverdünnung im Kaltlauf führt beim Einsatz von GDI im Hybrid-Betrieb ohne weitere Modifikationen zwangsläufig zu den nun bekannten Problemen. Lustigerweise werden die Hybriden der heutigen Stellantis-Gruppe am heftigsten gebeutelt, obwohl die damals während der Entwicklungsphase noch gar nicht (zumindest offiziell nicht) zusammengearbeitet haben. Nicht umsonst verzichtet der Marktführer weitestgehend auf GDI bei seinen Hybriden, bzw. treibt bei den High-End Produkten den Aufwand mit der Dual-Einspritzung. In Italien war man wohl der Meinung, es reicht ein paar Standard-Komponenten aus dem Regal zu nehmen und mit ein bisschen Software drum herum wird ein Hybrid draus. So einfach ist es nicht.

    Wieder ist ein Jahr rum, viel ist passiert, auch einiges, was so nicht geplant war.


    Ich möchte wie immer an dieser Stelle für‘s Mitmachen hier im Forum bedanken und wünsche euch und euren Familien ein frohes und gesundes Weihnachtsfest (solange man das noch sagen darf). Lasst es euch gut gehen und reichlich beschenken. Ich freue mich, dass ihr alle hier seid.


    Viele Grüße,


    Toy

    Um den Service machen zu können, reicht auch der "kleine" HV-Schein, den der Mechaniker haben muss. Die HV-Batterie selbst wird ja beim Standard-Service nicht angefasst.


    EDIT:

    Gerade nochmal nachgelesen: Für Servicearbeiten reicht der HV-Schein Stufe 1, keine Freischaltung erforderlich.

    Der Compass MV kommt noch in einer 2024er Auflage. Hier die Neuerungen:


    • Neues Lineup Altitude, Summit, Overland, Trailhawk
    • Umfang Serienausstattung angepasst (Details folgen)
    • Lederausstattung mit belüfteten Sitzen Standard bei Summit und Trailhawk
    • Overland entspricht in etwa dem bisherigen Upland, (Mischung aus Limited und Trailhawk)

    In der Form kenne ich das eigentlich gar nicht. Bin ja knapp 50.000km mit dem Trailhawk gefahren, außer mal Parksensoren reinigen waren da keine Vorkommnisse. Ein komplettes Abschalten der Sicherheitssyteme hatte ich nie.

    Als Ersatz für die weggefallene Förderung durch das BAFA springt Stellantis bei den aktuell laufenden Bestellung ein und übernimmt die Summe.


    Das war auch mein erster Gedanke, als ich Tiefgarage gelesen habe. Und was natürlich auch im Winter immer sein kann, sobald ein Rad etwas rutscht, wird 4WD aktiviert und damit logischerweise auch der Verbrenner.


    Wir kommen da aber in ein ganz anderes Thema, ich leite das am besten in einen separaten Thread aus.

    Nun ja, ob hier zwangsläufig ein Mangel vorliegt, wäre noch zu ergründen. Das Einschalten des Benziners kann viele Ursachen haben, grundsätzlich muss man auch bedenken, ein Hybrid ist kein vollwertiges E-Auto. Der reine Elektroantrie funktioniert beim Jeep z. B. auch nur bis zu einer festgelegten Steigung, ab da wird automatisch der Verbrenner zugeschaltet. Das ist auch so im Handbuch beschrieben. Dazu fällt im Winter die Leistung der Batterie auch runter, das wird in deinem Fall auch noch die Situation verschärfen. Da kann es schon gut, dass der Verbrennt öfters zuschaltet, als im Sommer.

    Jetzt wird der Automarkt neu aufgemischt, das wird interessant werden, wohin das geht. Dicke Rabatte werden kommen, da bin ich mir sicher. Für Avenger & Co. wird die Luft bestimmt reichlich dünn. Schauen wir mal, wann der Herr Dudenhöffer dazu ein Statement abgibt. Das wird bestimmt nicht lange auf sich warten lassen. Bei Tesla und VW werden ab morgen bestimmt reichlich Überstunden angesagt, um die 2er auf die Straße zu bringen.

    Ich finde dazu nur die Aussage, dass die Öse nur in Holland, Österreich und der Schweiz Pflicht.


    Lustig ist allerdings, wenn die Öse am Auto dran ist, muss man die wohl auch in Deutschland benutzen. Wenn nicht, kann man das Seil über den den Haken werfen.


    EDIT: so steht es auch auf auf der verlinkten Seite von Westfalia. Da hat sich der Herr Inscheniör wohl leicht geirrt.


    Zitat von Westfalia

    Grundsätzlich sind folgende Varianten in Bezug auf die Sicherungsöse möglich:

    • Anhängerkupplungen die über eine nationale Bauartgenehmigung des KBA oder über eine Zulassung gem. der 1. Europäischen Genehmigungsrichtlinie EWG94/20 verfügen, haben nicht unbedingt eine Sicherungsöse für das Abreißseil.
    • Anhängerkupplungen die gem. ECE 55 R geprüft und genehmigt sind, verfügen über eine derartige Sicherungsöse.
    • Sofern keine Sicherungsöse vorhanden ist, genügt es, wenn das Sicherungsseil per Schlaufe um die Kugel der Anhängerkupplung gelegt wird (Achtung: in einigen Ländern gibt es hierzu andere Vorschriften). Ist eine Sicherungsöse vorhanden, muss diese genutzt werden.

    Mein Kenntnisstand war, das die Öse nur in bestimmten Ländern Pflicht ist, z. B. in den Niederlanden. Seit dem nennt man die Öse im einschlägigen Sprchgebrauch auch „Hollandöse“. Überall anders reicht es, das Seil über den Haken zu legen. Ich lasse mich aber gerne korrigieren, falls da inzwischen andere Regularien gelten.

    Relativ einfache Antwort, auch wenn’s hart ist: Für die paar Hanseln in Europa reißen die sich kein Bein aus. In den USA hat FCA bzw. nun Stellantis ganz andere Strukturen aufgebaut, was natürlich in erster Linie der Masse an Kunden geschuldet ist Und natürlich der amerikanischen Rechtsprechung. Wie du schon festgestellt hast, bekommen die US-Kunden einen weitaus besseren Support, als wir hier in Europa. FCA hat z. B. bereits 2014 beim Cherokee begonnen TBM Boxen in die Autos zu verbauen, die direkte OTA-Updates auf dem Uconnect ermöglichen. Deren Flash-Dateien sind für uns nicht verwendbar, da die „drüben“ auch andere Hardware-Konfigurationen (z.B. Sat-Radio, HD-FM) verwenden. Der Versuch einen US-Flash auf ein europäisches Uconnect aufzuspielen endet garantiert nicht gut…..


    Die Version ablesen beim im Wrangler verbauten Uconnect 4c geht nur über das „geheime“ Dealer-Menü. Irgendwo hab ich hier im Forum schon mal beschrieben, wie man dahinkommt. Gleichzeitig mit zwei Fingern in beide untere Ecken des Touchscreen tippen und drauf bleiben, bis das Menü aufpoppt. Dann den Punkt Systeminformationen wählen. Für Europa müsste die Version 39.6 noch aktuell sein, danach kam glaube ich nichts mehr. Könnte man aber in Erfahrung bringen. Da jetzt beim MY24 Wrangler auch auf Uconnect 5 umgestellt wurde, ist für das alte 4c eh nichts mehr zu erwarten.