Das Angebot neuer Jeeps ist in Finnland aber sehr ausgedünnt, da wirst du schlechte Karten haben. Granny‘s sind schon gar nicht mehr dabei, selbst wenn, in der 4xe Version hättest du auch wieder mit den gleichen Problemen zu kämpfen.
Beiträge von Toy
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Ich sehe gerade, den Thread muss ich teilen. Wrangler und Compass sind ja doch grundverschiedene Autos, das kann man nicht in einem Thread abhandeln.
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Hm, mein Compass zeigte mir regelmäßig eine Erinnerung im Auto, wenn mal wieder ein Service fällig wurde. Der erste Hinweis kam schon knapp 2000km vorher. Nervig war dagegen, dass es zum Ölwechsel keine frühzeitige Anzeige gab, die kam erst wenn der Ölwechsel akut fällig war. Natürlich immer dann, wenn man das überhaupt nicht gebrauchen konnte, oder am nächsten Tag eine Langstreckenfahrt anstand.
Die Jeep App ist größtenteils unbrauchbar, darauf kann man sich nicht verlassen. Mal werden Daten aktualisiert, dann wieder nicht, reine Spielerei. Die Anzeigen im Auto haben bei mir immer zuverlässig funktioniert. Hat denn mal eine Werkstatt mit dem Tester mal ausgelesen, ob die Zähler im Auto richtig ticken? Auch gut möglich dass der Zähler beim Rückruf Z78 resettet wurde.
Die Kritik am TPMS kann ich so nicht nachvollziehen. Irgendwo muss ein Schwellwert gesetzt werden, und 1,9 bar ist für den schweren 4xe viel zu wenig. 2,2 bar als Schwellwert ist für mich vollkommen in Ordnung, einfach die Reifen vor Beginn der kalten Jahreszeit auf 2,5 bar einstellen, dann fährt man sorgenfrei.
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Spinnen wir das Thema doch mal weiter, wie müsste eine Lösung aussehen?
Ich glaube, mit dem verbauten 1,3 GSE Turbo ist keine Verbesserung zu erzielen, das Motorkonzept passt nicht wirklich zum Hybriden. Die Frage an sich ist jetzt, hätte Stellantis Alternativen? Es bräuchte einen 1,8 oder besser 2,0 Saugbenziner mit Vorkammer- oder Saugrohr-Einspritzung, hinten dran der Drivetrain vom Opel Grandland, der auch 4x4 elektrisch kann.
Damit kommen wir zum nächsten Dilemma, sowohl Renegade als auch Compass sind am Ende ihres Lebenszyklus angekommen. Die kommenden Nachfolger werden allesamt Elektrisch fahren, damit ist eine Weiterentwicklung der Hybrid Technik faktisch sinnlos. Über eine Nachrüstung der Bestandsfahrzeuge brauchen wir glaube ich nicht nachdenken, das wäre für niemanden zu finanzieren.
Damit bleibt aus Sicht von Stellantis eigentlich nichts anderes übrig, als das Thema zum Leidwesen der Bestandskunden auszusitzen. In spätestens 12 Monaten werden die Karten neu gemischt. Mal sehen, ob dann überhaupt noch was in Richtung Hybrid angeboten wird.
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Das mit der Auffrischung wird angezeigt, wenn das Motoröl mit zu viel Benzin versetzt ist, was beim Hybriden sehr gern vorkommen kann. Der allseits „beliebte“ F.O.R.M. Jetzt hilft nur, den Verbrenner richtig warm zu fahren, am besten eine längere Autobahnfahrt, damit das Benzin verdampft. Klappt das nicht, kann die Situation nur mit einem Ölwechsel aufgelöst werden.
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Ich hab ja das Thema Hybrid-Antrieb von Anfang an aufmerksam verfolgt, als alle anderen noch herzhaft über die ersten Gehversuche gelacht haben. Selbst der heutige Marktführer in Sachen Hybrid-Antrieb hat nahezu 20 Jahre gebraucht, bis die drei Komponenten Verbrenner, Getriebe und E-Motoren als Einheit so zusammenarbeiten, dass am Ende ein Ergebnis herauskommt, dass dem Fahrer wirklich einen spürbaren Mehrwert bietet. Die Erkenntnisse aus den 20 Jahren Entwicklung, plus die Besonderheiten der Benzin-Direkteinspritzermotoren sind heutzutage frei zugänglich, speziell Letztere hätten sich die Ingenieure von (damals noch) FCA mal gewissenhafter zu Gemüte führen sollen. Gerade die weitreichend bekannte Problematik mit der Tröpfchenbildung und der daraus resultierenden Ölverdünnung im Kaltlauf führt beim Einsatz von GDI im Hybrid-Betrieb ohne weitere Modifikationen zwangsläufig zu den nun bekannten Problemen. Lustigerweise werden die Hybriden der heutigen Stellantis-Gruppe am heftigsten gebeutelt, obwohl die damals während der Entwicklungsphase noch gar nicht (zumindest offiziell nicht) zusammengearbeitet haben. Nicht umsonst verzichtet der Marktführer weitestgehend auf GDI bei seinen Hybriden, bzw. treibt bei den High-End Produkten den Aufwand mit der Dual-Einspritzung. In Italien war man wohl der Meinung, es reicht ein paar Standard-Komponenten aus dem Regal zu nehmen und mit ein bisschen Software drum herum wird ein Hybrid draus. So einfach ist es nicht.
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Wenn es schon Bestrebungen gibt, das Wort Weihnachtsbaum aus dem Sprachgebrauch zu verbannen, kann es mit dem Weihnachtsfest auch nicht mehr lange dauern.
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Wieder ist ein Jahr rum, viel ist passiert, auch einiges, was so nicht geplant war.
Ich möchte wie immer an dieser Stelle für‘s Mitmachen hier im Forum bedanken und wünsche euch und euren Familien ein frohes und gesundes Weihnachtsfest (solange man das noch sagen darf). Lasst es euch gut gehen und reichlich beschenken. Ich freue mich, dass ihr alle hier seid.
Viele Grüße,
Toy
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Das sind zumindest die Regularien in Deutschland. Für Arbeiten am abgeschalteten HV-System braucht es dann den HV-Schein Stufe 2 und für Arbeiten unter Spannung gibt es dann noch Stufe 3.
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Um den Service machen zu können, reicht auch der "kleine" HV-Schein, den der Mechaniker haben muss. Die HV-Batterie selbst wird ja beim Standard-Service nicht angefasst.
EDIT:
Gerade nochmal nachgelesen: Für Servicearbeiten reicht der HV-Schein Stufe 1, keine Freischaltung erforderlich.
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Der Compass MV kommt noch in einer 2024er Auflage. Hier die Neuerungen:
- Neues Lineup Altitude, Summit, Overland, Trailhawk
- Umfang Serienausstattung angepasst (Details folgen)
- Lederausstattung mit belüfteten Sitzen Standard bei Summit und Trailhawk
- Overland entspricht in etwa dem bisherigen Upland, (Mischung aus Limited und Trailhawk)
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In der Form kenne ich das eigentlich gar nicht. Bin ja knapp 50.000km mit dem Trailhawk gefahren, außer mal Parksensoren reinigen waren da keine Vorkommnisse. Ein komplettes Abschalten der Sicherheitssyteme hatte ich nie.
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Ich habe seit Jahren keine AHK mehr in den Fingern gehabt, wo keine Hollandöse dran oder zumindest dabei war. Meistens ist die fest mit drangeschweißt, selten zum dranschrauben.
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Als Ersatz für die weggefallene Förderung durch das BAFA springt Stellantis bei den aktuell laufenden Bestellung ein und übernimmt die Summe.
Zitat von Stellantis DeutschlandAlles anzeigenTrotz abruptem Ende für die Förderung von Elektrofahrzeugen in Deutschland: Stellantis garantiert Umweltbonus für Privatkunden
Rüsselsheim, 18. Dezember 2023 – Das Bundeswirtschafts- und Klimaschutzministerium hat am Samstag mitgeteilt, dass mit Ablauf des 17. Dezember 2023 keine neuen Anträge mehr für den Umweltbonus gestellt werden können. Stellantis Germany garantiert dennoch bis einschließlich 31.12.2023 für Elektrofahrzeuge, die nach den bisherigen Bafa-Richtlinien bonusberechtigt sind, den vollen Umweltbonus. Das gilt für Privatkunden, die ihr bereits bestelltes vollelektrisches Fahrzeug der Marken Abarth, Citroën, DS Automobiles, FIAT, Jeep, Opel und Peugeot bis zum 31.12.2023 zulassen.
Eingeschlossen sind Zulassungen, für die die Prämie bislang noch nicht beantragt wurde und die vom Bundesamt für Ausfuhrkontrolle (Bafa) nicht mehr berücksichtigt werden können. Für bereits bestehende Bestellungen, deren Zulassungen durch den Privatkunden noch bis zum 29. Februar 2024 erfolgt, garantiert Stellantis für berechtigte Fahrzeuge den ursprünglich ab 1. Januar 2024 geltenden reduzierten Umweltbonus. Der Umweltbonus wird in der jeweiligen Höhe als zusätzlicher Nachlass gewährt.
„Gemeinsam mit unseren Handelspartnern lassen wir unsere Kundinnen und Kunden nicht im Regen stehen“, sagt Stellantis Deutschland Chef Lars Bialkowski. „Wir haben die Entscheidung, den Umweltbonus mit weit weniger als 48 Stunden Vorlauf zu beenden, mit großer Verwunderung zur Kenntnis genommen.“
Stellantis hat sich in seinem Strategieplan „Dare Forward 2030“ zur Vorgabe gemacht, bis 2030 in Europa ausschließlich vollelektrische Fahrzeuge zu verkaufen. „Daran werden wir auch trotz des unvermittelten Auslaufens des Umweltbonus festhalten“, unterstreicht Bialkowski. „Die Zukunft ist elektrisch und Stellantis wird den eingeschlagenen Weg bei der Elektromobilität weiter fortsetzen.“
Stellantis hat derzeit 24 batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) im Portfolio. Bereits im nächsten Jahr kommt die gleiche Anzahl Modelle hinzu. Der Fiat 500 Elektro und der Opel Corsa Electric zählen auch in diesem Jahr zu den meistverkauften BEV in Deutschland und stehen regelmäßig auf den vorderen Plätzen in diesem Bereich. Auf Konzernebene ist Stellantis bei den Elektro-Pkw in Deutschland die Nummer zwei.
Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:
Sascha WOLFINGER: +49 173 320 0402 – sascha.wolfinger@stellantis.com
Nico SCHMIDT: +49 151 2154 5387 – nico.schmidt@stellantis.com
Harald SCHMIDT: +49 6142 692 3737 – harald.schmidt@stellantis.com
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Das war auch mein erster Gedanke, als ich Tiefgarage gelesen habe. Und was natürlich auch im Winter immer sein kann, sobald ein Rad etwas rutscht, wird 4WD aktiviert und damit logischerweise auch der Verbrenner.
Wir kommen da aber in ein ganz anderes Thema, ich leite das am besten in einen separaten Thread aus.
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Sowas ist in der Branche gängige Praxis, die Jeep-Händler können da ein Lied von singen. Immer kurz vor Weihnachten werden die unverkaufbaren Autos den Händlern einfach auf den Hof gestellt. Die müssen dann zusehen, wie sie die verkauft bekommen.
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Der Anbieter dort ist mir natürlich bekannt, der verfolgt mit seinen Foren ganz andere Interessen, als wir hier das tun. Mehr will ich dazu gar nicht sagen. Unser Forum hier steht den Avenger-Fahrern gerne offen…..😉
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Nun ja, ob hier zwangsläufig ein Mangel vorliegt, wäre noch zu ergründen. Das Einschalten des Benziners kann viele Ursachen haben, grundsätzlich muss man auch bedenken, ein Hybrid ist kein vollwertiges E-Auto. Der reine Elektroantrie funktioniert beim Jeep z. B. auch nur bis zu einer festgelegten Steigung, ab da wird automatisch der Verbrenner zugeschaltet. Das ist auch so im Handbuch beschrieben. Dazu fällt im Winter die Leistung der Batterie auch runter, das wird in deinem Fall auch noch die Situation verschärfen. Da kann es schon gut, dass der Verbrennt öfters zuschaltet, als im Sommer.
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Jetzt wird der Automarkt neu aufgemischt, das wird interessant werden, wohin das geht. Dicke Rabatte werden kommen, da bin ich mir sicher. Für Avenger & Co. wird die Luft bestimmt reichlich dünn. Schauen wir mal, wann der Herr Dudenhöffer dazu ein Statement abgibt. Das wird bestimmt nicht lange auf sich warten lassen. Bei Tesla und VW werden ab morgen bestimmt reichlich Überstunden angesagt, um die 2er auf die Straße zu bringen.
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Spritmonitor macht ja im Grunde nichts anderes als ein Excel-Blatt. Nur halt mit etwas Bling-Bling drum herum.
