Beiträge von Toy

Feiertag?

    Dieser Riemen-Startergeneratore, im Gegensatz zu Ausrückanlasser + Lichtmaschine, sind meist bei den MHEVs verbaut und können, neben anlassen, kurzfristig den Verbrenner elektrisch unterstützen und sonst wie eine Lichtmaschine fungieren.

    Genau diese Funktionalität hat man unseren 4xe auch eingepflanzt. Da vorne dran am Motor werkelt in der Tat ein Riemen-Startergenerator.

    Also gerade bei der 30er Zone bietet sich das doch eigentlich an, erstmal elektrisch loszufahren.

    Ja klar, im Normalfall mach ich das auch so. Meine Aussage gehört natürlich zu dem Kontext, den Verbrenner auf eine kurz bevorstehende Autobahnfahrt vorzubereiten verbunden mit der Absicht, möglichst viel Strom mitzunehmen.

    Von dem Ansatz, den Akku erst mal absichtlich etwas zu entleeren bevor auf E-Save gewechselt wird, bin ich wieder abgekommen. Das passiert quasi automatisch nebenbei, wenn man den Verbrenner über E-Save starten lässt. Dann läuft der Verbrenner erst mal ein Stück weit "warm" mit konstant 1600 U/min, ohne Vortrieb dabei zu leisten. Erst wenn der Katalysator auf Betriebstemperatur ist, erfolgt der Wechsel. Zu dem Zeitpunkt ist dann im Akku schon ausreichend Platz zum Rekuperieren.

    PS: In 3 Wochen steht bei mir vorne die sieben :thumbup:

    solltest du erst mal hinkriegen :D

    Na ja, so ewig weit weg bin ich da auch nicht. Als ich meinen Führerschein gemacht habe, hatten Autos nur 4 Gänge, keine Servolenkung, keinen Bremskraftverstärker, aber teilweise schon richtig Rost im zarten Alter. Von daher zähle ich mich da auch schon zur Old-School-Fraktion.

    Du drückst einfach nacheinander S und 1 für Position 1 oder S und 2 für Position 2. Was anderes ist ja gar nicht da. Die Bedienungsanleitung ist in manchen Punkten sehr unverständlich geschrieben.

    Ja, die Strategie die hier gefahren wird muss zumindest für die Älteren ziemlich verwirrend sein. Technisch hat sich zwar unheimlich viel getan, es gibt neue Öle und die Kolben bekommen zusätzlich neu entwickelte Beschichtungen, aber Restzweifel bleiben selbst bei mir noch. Wenn ich mir ansehe, dass der Marktführer in Sachen Hybridantriebe bei winterlichen Temperaturen generell mit dem Verbrenner startet und den Hybridmodus erst aktiviert, wenn die Betriebstemperatur erreicht ist, dann wird das nach wie vor seine Berechtigung haben.

    Ich denke, es wird auch keine allgemeingültige Patentlösung finde. Jeder muss für sein Fahrprofil das Bestmögliche für sich erfahren, das macht das Thema ja so interessant und bring viel Gesprächsstoff. Genau deswegen haben wir dieses Forum auch ins Leben gerufen.

    Hey Daniel,


    ein herzliches Willkommen hier im Forum und allzeit gute Fahrt mit dem Compass. Schön das du zu uns gefunden hast.


    Viel Grüße in die Schweiz,


    Toy

    Dein Fall sieht für mich schon anders gelagert aus. Primärer Fehler ist bei dir, dass das Audiosystem als nicht verfügbar gemeldet wird, was im anderen Forum nicht der Fall zu sein scheint. Insofern ist der Ausfall der Parksensoren nur konsequent logisch. Die Parksensoren nutzen das Audiosystem um die Warntöne wiederzugeben, eigens verbaute Piepser wie früher gibt es nicht mehr. Das System sieht heutzutage ganz anders aus, selbst der Verstärker ist zusätzlich an den CAN-Bus angebunden. Lass die Werkstatt den Fehlerspeicher auslesen, dann sieht man weiter. Wichtig ist, dass der Fehler gefunden und beseitigt wird.

    Das gibt es mit Sicherheit. Die Frage ist nur, welches Gerät im Netzwerk das Problem verursacht. Die Tastenkombination würde dann nur das Radio selbst neu starten, die anderen jedoch nicht. Sollte noch ein anderes Gerät ein Kommunikationsproblem haben, wird man das beim Auslesen des Fehlerspeichers sehen. Das wäre jetzt mal vordringlich zu machen, man könnte hier noch über vieles spekulieren, bringen wird es nichts. Da muss nun mal die Werkstatt ran.

    Die einfachste Methode ist eben Auto abstellen, verschließen und min. 15 Minuten warten. Zu einem „harten Reboot“ mit Batterie abklemmen hab ich beim 4xe noch keine Erfahrung. Von daher würde ich da im Moment keine Empfehlung abgeben. Bisher waren die Jeeps da immer recht umgänglich, ich möchte das aber trotzdem erst mal bei Jeep hinterfragen.

    Wenn ich den Vorgang nach 2-3 Stunden wiederhole, dann ist das Warnsignal häufig nicht mehr da……

    Das Problem ist insofern beständig, dass bei mehrmaligem Ein- und Ausschalten der "Zündung" in Minutentakt keine Änderung stattfindet…..

    Das ist soweit alles schlüssig und nachvollziehbar. 15 Minuten nach dem Auto abgestellt wurde fahren die Steuergeräte herunter und gehen „schlafen“, ein neuerlicher Start danach hat den gleichen Effekt wie der Neutstart eines PC‘s, der bekanntlich auch vieles wieder in Gang bringt, was sich aufgehangen hat. Genau das passiert hier im Auto auch. Kurz mal Zündung aus und gleich wieder an bewirkt nichts, weil die Steuergeräte nicht neu gestartet werden. Die Ruhezeit von min. 15 Minuten ist entscheidend.

    Jetzt müsste man eben herausfinden, welches Gerät im Fahrzeug-Netzwerk sich da weghängt. Der nächste Schritt ist auf alle Fälle Fehlerspeicher auslesen, das sollte mit etwas Glück die ersten Hinweise auf die Ursache liefern.

    Irgendwie verhält sich meiner da ganz anders. Bei mir im Ort ist komplett Zone 30, vor dem Rückwärts aus der Garage fahren drücke ich gleich e-Save. Nach wenigen Metern (zwei Straßen weiter) zündet der Verbrenner und wenn der erst mal läuft, geht der eh erst wieder aus wenn er warm ist. Die kurze Verzögerung bis der Verbrenner anspringt ist auch gar nicht mal schlecht, weil bei 100% Akku ist die Rekuperation ja nicht aktiv. Optimal ist der Start des Verbrenner bei 98%, dann kann die Rekuperation zu arbeiten beginnen. Das klappt bei mir eigentlich recht gut.

    Die hängt doch an der Solaranlage aufm Dach :/:D

    Irgendwie kam mir das heute auch wieder in den Sinn, als ich mal wieder leer ausging. Der Himmel war dicht bewölkt, von der Solaranlage kam da heute definitiv nicht viel bis gar nichts. Als wir wieder aus dem Laden kamen, hat gerade einer mit seinem eUp! versucht Strom zu zapfen, ebenfalls vergeblich.X/

    Das mit dem 4WD verstehe ich noch nicht. 4WD beim 4xe bedeutet doch, er verbraucht Strom und Benzin gleichzeitig, also der max. möglichste Kraftstoffverbrauch überhaupt. Wenn ich mit dem Verbrenner losfahren will, mache ich ganz normal mit e-Save, damit springt der auch nach ein paar Metern an.

    Hi Toy

    alles klar ich warte sonst helfe ich mir da selber :)


    NB:

    ……., melde dich bei ENG-CUSTOM. Er rüstet sämtliche Fahrzeug um, ……,

    Vielen Dank für den Tipp, die haben ja wirklich sehr interessante Sachen im Angebot. :thumbup:

    Bei mir verdichtet sich immer mehr die Erkenntnis, die Batterie komplett leer zu fahren und dann mit dem Verbrenner weiter ist beim 4xe nicht zielführend. Die Rekuperationsleistung ist einfach zu gering.

    Von daher wäre meine Empfehlung, rechtzeitig auf E-Save halten umzuschalten, um für die restliche Strecke noch Reserven für elektrisches Fahren zu haben. Auf dem Rückweg vor der Ankunft dann die restliche Energie in der Batterie aufbrauchen. Es wird dann schon einige Versuche brauchen, um die optimalen Zeitpunkte zum Modus-Wechseln zu finden, aber das sollte sich rentieren.


    Eigentlich ist das Hybrid-Fahren eine ständige Challenge, was anderes zu probieren, um mehr Reichweite aus dem System zu holen. Das macht Spaß und wird nie langweilig....;)

    Rückmeldungen hier im Forum natürlich gerne erwünscht.

    Vielleicht kurz ein paar Facts zur Erklärung, der „interne“ Ladekreis und der „externe“ sind getrennt, haben erst mal nichts miteinander zu schaffen, von daher kann es gut möglich sein, dass der interne Kreis funktioniert und das externe Laden nicht.

    Der „Trafo“, im Fachjargon Integrated Dual Charging Module oder IDCM genannt, der die Gleichspannung zum Laden erzeugt, ist im Fahrzeug verbaut. Egal ob von Ladeziegel, Wallbox oder Ladesäule, der Strom muss immer durch das IDCM durch und wird da drin gemanaged. Das Problem von Danielle sitzt m. M. nach mit hoher Wahrscheinlichkeit im ICM. Das besagte Software-Update ist genau für das ICM, kann deshalb auf keinen Fall schaden. Im TSB sind noch ein paar Fehlercodes aufgeführt, Fehlerspeicher auslesen könnte auch ein paar Hinweise liefern.

    Am Ende könnte sich natürlich noch herausstellen, dass ICM kaputt gegangen ist, dann muss das halt neu. Ist ja zum Glück noch ein Garantiefall.

    Wenn es ein 20er ist, dann wäre das mit der Software mal der erste Ansatzpunkt. Und wenn die Motorkontrolleuchte an war, sollte da auch was im Fehlerspeicher stehen. Ein Werkstattbesuch wird auf alle Fälle nötig sein.