Ich habe gestern lange mit dem Hersteller Trekfinder telefoniert. Laut ihm stellt die von mir gewählte Reifengröße 235/65 R17 absolut kein Problem dar. Das ist für Trekfinder eine Standardgröße, die ohne jegliche zusätzliche Modifizierung Platz haben sollte.
Er hat mir das dann mit meiner VIN aus schriftlich bestätigt, inklusive personalisiertes TÜV Gutachten und eine direkte Message sowie Kritik an meine Jeep-Werkstatt. Er beruhigte mich und sagte mir, dass ich alles richtig gemacht habe. Die gekauften, längeren Federn, die Reifen und Felgen – alles passt zusammen. Wenn die Reifen ohne Trekfinder problemlos Platz haben, dann müssen sie es mit den längeren Federn. Der Abstand zwischen Reifen und Radkasten wird durch den Führungsarm (Third Arm) definiert und der hat nunmal eine feste Länge, die die Federn nicht beeinflussen.
Trekfinder hat es sich auch nicht nehmen lassen, mit der Werkstatt zu telefonieren, da es keinerlei Fotos des aufgetauchten Problems gab. Die Werkstatt bleibt dabei und war am Telefon sehr unfreundlich, dass dieses Fahrwerk keinesfalls für dieses Fahrzeug passen kann. Trekfinder entgegnete mit mathematischen Berechnungen, TÜV Gutachten und der Info, dass es bei mehreren hundert verkauften Federn bisher keine einzige Reklamation gab, obwohl sehr viele genau meine Reifendimension gewählt haben.
Ich muss der Werkstatt die Chance auf Nachbesserung geben. Die sind nur weder davon begeistert, noch motiviert und ich befürchte, dass sie es genau so machen, wie das erste Mal, nur um Recht zu haben. Nur was mach ich dann? Diese unfassbare Summe zahlen und frustriert mit den alten Federn heimfahren?