Man darf sich aber nicht von der Zahl blenden lassen, um die 1200 Einheiten pro Monat war das normale Level, bevor bevor im Januar 2023 der PHEV Einbruch kam.
So, die Oktoberzahlen sind da:
"Not bad" würde ein Amerikaner sagen ![]()
Man darf sich aber nicht von der Zahl blenden lassen, um die 1200 Einheiten pro Monat war das normale Level, bevor bevor im Januar 2023 der PHEV Einbruch kam.
So, die Oktoberzahlen sind da:
"Not bad" würde ein Amerikaner sagen ![]()
Möglichweise sind bei GWM (Ora) viele Händlerzulassungen dabei, denn ich habe mal kurz in eine Gebrauchtwagenbörse nach Ora geschaut:
Da war nahezu jede Anzeige mit "Vorführfahrzeug" oder "Tageszulassung" markiert. Machen aber natürlich nicht nur die Chinesen so.
Wir werden sehen, ob das so bleibt. MG ist z.B. bei den Vermietern sehr beliebt, vielleicht hilft dieses Konzept der Markteinführung (falls es das ist) später bei den privaten Zulassungen.
Um die das theoretische Potenzial von 5000TWh zu erreichen wären über 500 000 Windräder nötig. Es wird also eine Theorie bleiben.
Aber nein:
z.B.: Die Windturbine „V236-15.0 MW“ - hat eine jährlichen Stromproduktion von bis zu 80 Gigawattstunden (https://goingreen.ran.de/windk…gt-eigentlich-ein-windrad)
5000 TWh / 80 GWh = 62.500 und nicht 500.000! Klingt am Anfag nach viel, aber "nur" das doppelte der deutsche Onshore-Anlagen (siehe oben). Und wir haben in den letzten Jahren nicht wirklich viel zugelegt => Potenzial.
Um Chile mit 100% erneurbaren Energien zu versorgen wären 4000-5000 neue Windräder nötig.
Ja und wo ist das Problem?
Wir haben selbst in Deutschland schon fast 30.000 Anlagen (da zählen zugegebenermaßen auch kleine mit) und das nur Onshore! Die Zukunft liegt sicher eher Offshore und Küste hat Chile ebenso im Überfluss.
Zitat:
"Im Jahr 2021 befanden sich in Deutschland 28.230 Windenergieanlagen an Land. Die sogenannten Onshore-Windenergieanlagen waren überwiegend in Niedersachsen, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein zu finden."
Ist gar nicht nötig, denn da steht das was ich immer kritisiert habe und du immer ignoriert hats. Zunächst braucht man regenerativen Strom.
Das habe ich nie ignoriert, im Gegenteil ständig drauf verwiesen, dass wir selbst in Deutschland oftmals sogar zu viel regenerativen Strom haben und wir noch lange nicht das Potenzial gehoben haben.
Nur auf Chile und nur auf via Windturbine erzeugten Strom bezogen!:
Das theoretische Potenzial des Windstroms beträgt laut Medienberichten rund 5.000 Terrawattstunden im Jahr. Das Land verbraucht nur etwa 80 Terrawattstunden.
Noch eine Ergänzung:
Zitat:
Der Aufbau einer umfangreichen eFuel-Produktion in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren ist somit von entscheidender Bedeutung zur Erreichung der Klimaziele. Dabei ist das Fahren mit eFuels langfristig und steuerbereinigt unter dem Strich billiger als ein Elektroauto zu fahren.
Das ist selbst für mich starker Tobak, habe aber zugegebenermaßen die Studie noch nicht ausgewertet ![]()
Ich habe geglaubt, dass mehrfach nachvollziehbar dazulegen, scheinbar nicht mit durchschlagenden Erfolg,
Ich versuch´s ein letztes Mal und lass daher andere sprechen:
Zitate:
Besser kann auch ich es nicht zusammenfassen. Das das Verfahren aktuell noch nicht besonders effizient ist, habe ich nie bestritten. Aber das waren Batterien zu Beginn der Elektromobilität auch nicht (Stichwort Reichweite) und nun sind wir bei fast 1000 km!
Du machst einen Überlegungsfehler. Wenn man den Ausbau von Wind und Solar für eFuels verwendet statt die (lokale) Stomversorgung sauberer zu machen spart man kein CO2 ein.
Nein, ich mache keinen Überlegungsfehler.
Man verwendet nicht (an)statt, sondern schafft zusätzliche Kapazitäten. Denn Chile hat hier viele ungenutzte Ressourcen.
Vielleicht hilft auch dieser Artikel: https://www.springerprofession…gen-fuer-e-fuels/25206304
Viele Grüße aus München,
ebenfalls Renegade 4Xe Upland in Schwarz. Ich muss also zukünftig immer genau aufs Kennzeichen schauen ![]()
Hat Deiner die Parksensoren? Bei mir waren die ja nicht lieferbar und ich vermisse Sie beim Einparken sehr...
Sorry, aber ich komm noch nicht einmal auf die 257g für Chile:
und da ja die Energie zur Produktion von E-Fuels eben nicht mit einem CO2 Ausstoß einhergeht (Die notwendige Energie dafür soll ja solar/mittels Windkraft erzeugt werden) ist m.E. selbst der Ansatz für die Rechnung 257gr/kwh X 18 kwh= 4626g einfach falsch.
Ich denke so wird es laufen, aber sie könnten natürlich auch den Sprit für die Tanker herstellen.
Lasst mich raten, weil das zuende zu spinnen geht mir nicht mehr aus dem Kopf: die eFuel Suppe wird dann mit Tankschiffen die Schweröl verfeuern nach Europa gekarrt........
Nein, natürlich nicht.
Wir haben bereits nur in D bereits haufenweise Raffinerien und Produktionsstätten für Benzin/Diesel/Ethanol etc. mit enormen Kapazitäten. Es wäre wirklich auch da kein Problem diese Standorte umzurüsten. Denn Benzin sollen sie ja nicht mehr herstellen. Außerdem hat keiner gesagt, dass alle Fahrzeuge sofort auf pures E-Fuel umsteigen müssen, eine Beimischung wäre ein erster Schritt.
P.S. Der größte Wahnsinn ist wo wir aktuell unsere Kohle beziehen, da regt sich komischerweise keiner darüber auf...
Porsche will in Chile bis 2026 55 Millionen Liter eFuel pro Jahr Produzieren.
Alleine um den Bedarf von Deutschland zu denken müsste Porsche(oder sonst wer), je nach Menge der Verbrenner die Produktion um das 100 - 500 fache steigern. Es sollte jedem klar sein dass das utopisch ist.
Da bist Du um den Faktor 10 zu niedrig:
Zitat
"Derzeit gibt es weltweit eine Vielzahl von Projekten zur Herstellung von E-Fuels deren Markthochlauf unmittelbar bevorsteht. Große Spieler auf diesem Feld sind beispielsweise Mabanaft, Porsche und HIF, die gemeinsam in Chile derzeit Produktionskapazitäten von bis zu 500 Millionen Liter E-Fuels pro Jahr umsetzen."
Ergänzung:
"Für das Jahr 2026 wird erwartet, dass in Punta Arenas 55 Millionen Liter und schon zwei Jahre später die zehnfache Menge Kraftstoff produzieren wird."
Und das ist nur in Chile! Es ist überhaupt nicht utopisch, sondern relativ einfach machbar.
Bestimmt gibt es Fortschritte, aber BMW kommt ohne seltene Erden aus weil sie keine Motoren mit Permanentmagneten (Neodym) verwenden. Was genau die Vorteile sind weiss ich nicht nur das man Permanentmagnetmotoren nicht ausschalten kann.
Hier ein, wie finde, recht informativer Artikel dazu:
Der ist vielleicht sogar noch besser (und aktueller):
. Ich meine, es würde mehr Sinn machen, statt in eFuels mehr in Wasserstoff Brennstoffzellen als Ergänzung zu entwickeln.
Wasserstoff hilft uns leider nichts im Bestand, und zudem wird es Wasserstofffahrzeuge im PKW-Bereich nicht so bald (in spürbarer Anzahl) geben.
Und ob Wasserstoff im PKW-Bereich überhaupt eine Zukunft hat scheint extrem unsicher, Mercedes hatte bereits 2007 auf der IAA den "fertigen" B-Klasse präsentiert (davor schon viel Studien z.B. auf Basis des seligen MB 100). Ich war da und die Leute waren extrem überzeugt von ihrem Fahrzeug. Ist bloß 16 Jahre her...
Selbst wir in D schaffen es ja nicht eine Wasserstoffinfrastruktur aufzubauen. Die südlichen Europa-Länder bekommen es mit der E-Ladeinfrastruktur noch nicht mal "gebacken", wie sollen das erst noch andere Länder schaffen?
Also führt m.E. nichts an einem Ersatzstoff vorbei der einfach zu handeln ist => E-Fuels. Wenn dann noch das für die Produktion benötigte CO2 aus der "Luft" entnommen werden kann, haben wir vielleicht sogar noch eine weitere Win-Win Situation.
Aber auch hier ist der Fortschritt unverkennbar:
Der dort verwendete E-Antrieb benötigt keine "Seltenen Erden", wozu Kobalt übrigens nicht gehört.
Mit eFuels Erdöl ersetzen könnte eine unlösbare Aufgaben sein.
Komplett ersetzen höchstwahrscheinlich nicht. Aber zusammen mit anderen Energieträgern (Wasserstoff [ich weiß, auch sehr energieintensiv]), Ethanol, etc. wäre es eine Möglichkeit den Ölbedarf stark zu reduzieren.
Und, für mich der größte Vorteil, ist die komplette Infrastruktur für die Versorgung/Lagerung bereits vorhanden.
Zudem glaube ich, dass der Energiebedarf für die Produktion noch enorm sinken wird. Bestes Beispiel sind die Fortschritte in der Batterietechnik in den letzten Jahren. Diese extremen Sprünge in kurzer Zeit sind für mich ein Beispiel, wenn man nur den Fokus auf ein bestimmtes Thema setzt, können Möglichkeiten besser ausgeschöpft werden.
Nein, abstellen würde man sicherlich nicht.
Die Anlagen anzupassen ist kein Problem, das können die heutigen, vergleichbaren Chemiewerke sehr gut, denn die passen sich auch der aktuellen Energielage (eher den Preisen
) sehr dynamisch an...
E-Fuels bieten die Möglichkeit bei überflüssigen Strom nicht die Windräder/PV-Anlagen abstellen zu müssen, sondern würden zudem noch das Energiespeicherproblem "lösen" (Natürlich nicht gänzlich). Letztlich ist Öl/Benzin auch nichts anders als ein Energiespeicher.
E-Fuels wären dann praktisch der Energiespeicher, nach dem wir suchen. Aktuell liefern wir Strom für einen Pumpspeicher in Norwegen(?!)
Man glaubt es nicht, aber selbst in Deutschland haben wir auch mal zu viel Strom, z.B.:
Mein Freund arbeitet bei Tennet (https://www.tennet.eu/de) und bestätigt, dass wir die Abnahme von überflüssigen Strom bezahlen müssen!
Artikel ist von 2020 und aktueller den je, denn wir haben in D in den letzten Jahren massiv (vor allem Photovoltaik) aufgebaut.
Die Stadtwerke München haben dazu veröffentlicht:
Im Jahr 2022 haben wir bereits 6,3 Milliarden Kilowattstunden Ökostrom produziert – das entspricht rund 90 Prozent des Münchner Verbrauchs.
https://www.swm.de/energiewende
Zugegebenermaßen nicht unbedingt im Münchner Stadtgebiet produziert ![]()
Es ist und bleibt die Problematik, dass wir diese Energie besser speichern und verteilen müssen, aber an sich hätten wir Strom in "Hülle und Fülle".
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