Das ist ja schön und gut nur ändert das nicht am schlechten Wirkungsgrad von eFuels. Bei der Herstellung von eFuels verliert man etwa 60% der aufgewendeten Energie, beim Verbrennen in Autos verliert man nochmals etwa 70%.
Es gibt sicher Bereiche wo eFuels sinn machen, aber warum sollte man einen Verbrenner-PKW mit eFuels betreiben und dabei mindestens 5 mal so viel Strom verbrauchen als wenn man direkt mit Strom fährt?
Um einen Liter eFuel herzustellen und an die Tankstelle zu transportieren benötigt man etwa 20kWh. Damit fährt ein Elektroauto 100km.
Da hast Du sicherlich recht, der schlechte Wirkungsgrad ist nicht gerade die Empfehlung für E-Fuels. Aber man geht davon aus, dass Energie durch Nutzung von solaren Energiequellen oder auch Geothermie - mehr oder weniger - im Überfluss zur Verfügung steht.
Die größere Herausforderung ist die Decarbonisierung und diese könnte man auch im Altbestand(!) bereits mit einer Beimischung von E-Fuels erreichen. Zusätzlich verbrennen E-Fuels wesentlich schadstoffärmer, es gibt ja nicht nur CO2.
Prinzipiell ist das ja schon (viel weniger energieintensiv) mit E5 und E10 der Fall, dass wir fossile Brennstoffe substituieren, aber diese sind wg. der Konkurrenz zu Nahrungsmitteln ja auch nicht optimal.
