Beiträge von Toy

Feiertag?

    Das was die da als "Gearbox" bezeichnen, ist anscheinend das Reduktionsgetriebe vom E-Motor, bzw. Stellantis bezeichnet es als "Electric Drive Module". Hier mal der Pressetext:


    Die Installation von einer Wallbox ist schon nochmal eine andere Hausnummer, die an die vorhandene Steckdosenleitung einfach dranzuklemmen geht ja auch nicht. Eine neue Zuleitung + selektiver Fi sind immer notwendig, an die 2.000,-€ kommen da ganz schnell zusammen. Wenn das dann auch noch in einer Tiefgaragenanlage passieren soll, kann man das i. d. R. eh vergessen.

    Ich hab mir jetzt mal das Presse-Kit von Stellantis kommen lassen, dort ist das System vom Ramcharger etwas ausführlicher beschrieben. Die Webseite stellt das missverständlich dar, der Verbrenner treibt ähnlich dem System von Nissan ausschließlich den Generator an, einen zusätzlichen mechanischen Antriebsstrang gibt es nicht. Der Generator liefert satte 130kW und versorgt zwei elektrische Antriebsmodule, die Vorderachse wird nur bei Bedarf zugeschaltet. So weit, so gut.


    Nicht nachvollziehen kann ich, warum man zum Antreiben des Generators den steinalten 3,6L Pentastar verwendet. Der Verbrenner braucht ja bei der Anwendung kein breites Drehzahlband, dafür gäbe es dann aus meiner Sicht weitaus clevere und effizentere Lösungen mit Atkinson-Prinzip.

    Wow, das ist aber nicht normal, Stufe 3 muss der locker abkönnen. Hab meinen Compass am Anfang auch 3 Monate lang so geladen, bis die Wallbox endlich da war. Ich würde mir mal die Steckdose ansehen, bzw. austauschen. Da muss irgendwo ein hoher Übergangswiderstand drin sein.

    Wer den Truck für Lasten mit Reichweite braucht, ist dann mit dem reinen Verbrenner deutlich besser bedient, zumal der dann preislich vermutlich weniger als die Hälfte kostet. In der Konfiguration sehe den Ramcharger als Auto, das die Welt nicht braucht. Ein E-Auto mit Range-Extender lass ich mir ja noch eingehen, aber einen vollwertigen E-Antrieb samt Batterie zusammen mit einem großvolumigen Verbrenner-Setup in einem Auto, das mcht keinen Sinn. Da ist ja ein Hubschrauber witschaftlicher, ich sehe da keinen Markt dafür.

    So steht es geschrieben im Abschlussbericht der UAW zu der Einigung mit Stellantis. Demnach wird der Wrangler ab 2028 als batterieelektrische Variante, sowie mit Benzin-Generator zur on-board Stomerzeugung gebaut. Das System dürfte dann ähnlich dem sein, was Nissan aktuell beim X-Trail ePower anbietet. Antrieb rein elektrisch mit Puffer-Batterie und Generator.


    Ich denke, das hat sich Stellantis auch anders vorgestellt. Im letzten Monat wurden zwar vom Avenger beachtliche 471 Stück neu zugelassen, davon waren aber nur 220 BEV. Irgendwie schafft es Jeep nicht, in der Welt der Elektromobilität richtig Fuß zu fassen.

    Nun hat sich doch tatsächlich etwas in Form eines Updates für das TBM getan, um die leidige Meldung loszuwerden. Das Problem ist nur, wenn man nach einem TBM-Update fragt, schrillen bei den meisten Freundlichen die Alarmglocken. Das Update benötigt satte 3 Stunden und belegt in der Zeit den Witech Zugang. :evil:

    Moin,


    das mit dem Blinken und Abbrechen des Ladens ist in der Bedienungsanleitung recht gut beschrieben. Offensichtlich wurde die Steckdose zu warm, deshalb hat das Ladegrät aus Sicherheitsgründen abgebrochen. Vielleicht mal bis zur Installation der Wallbox den Ladestrom auf Stufe 3 einstellen, damit sollte es eigentlich klappen.

    Ob Box oder Ladeziegel ist eigentlich nebensächlich , der Flaschenhals ist hier nur die Schukodose und der Stecker. Die effektivste und zugleich billigste Lösung wäre eigentlich den Stecker abzuschneiden und das Kabel fest ohne Dose zu verklemmen. Nachteil, das Ladegerät kann man dann nicht mehr mitnehmen. Ist aber noch gar nicht lange her, da gab es bei Lidl einen Ziegel mit regelbarer Leistung für 149.-€. Das wäre vermutlich die günstigste Variante einer stationären Ladelösung, wo man sich über das Verschmoren der Dose keine Gedanken machen muss.

    Schön zu hören, dass es nun geklappt hat. Es muss gar nicht die Ladesäule defekt gewesen sein, ja nach Netzauslastung können die auch in einem gedrosselten Modus laufen. Der Kunde bekommt davon nichts mit und wundert sich nur, warum das so lange dauert.

    Wir haben hier in der Firma auch nur 3,6kW pro Box zur Verfügung, selbst da hat der Compass von 3% auf 100% immer nur 2:45h gebraucht. Bei über 4 Stunden wird es schon heftig, ich gehe von einem Problem mit der Ladesäule aus.

    Leider geht es dabei nicht nur um Software, die entsprechende Hardware fehlt dem Wrangler leider auch. Dazu hat dann der Versuch, das Uconnect von Panasonic mit dem für die online Funktionalität notwendige TBM 2.0 zu verheiraten überhaupt nicht funktioniert. Die Versuche sind auch bei den Renegade von Ende 2019 gescheitert, die versprochenen Dienste laufen da bis heute auch nicht. Aus der Not heraus musste Jeep dann auf das Uconnect von Continental umschwenken, was eigentlich mal das „Low-Line“ Radio war. Dieses Gerät hat dann aber wieder nicht zur Architektur des Wrangler gepasst. Die Hintergründe sind schon komplexer, als es nach außen hin aussieht. Vorwerfen muß Jeep allerdings die mangelnde Kommunikationsbereitschaft, es kann ja nicht sein dass wir hier im Forum immer erst dem Kunden beibringen müssen, was alles im Wrangler nicht funktioniert.


    Gespannt darf man sein, was mit dem Mid-Cycle Refresh nun zum MY24 noch an Funktionen kommt. Das neue Uconnect von TomTom ist zumindest von der Basis auf die Zusammenarbeit mit dem TBM konzipiert.