Beiträge von Pfadhabicht

Feiertag?

    Hallo!


    Inzwischen habe ich den ersten jährlichen Kundendienst ohne Auffälligkeiten hinter mich gebracht (12000 km).

    Unten ein Foto von einem Aufenthalt im Offroadpark, nachdem ich mich im Schlamm festgefahren hatte. Glücklicherweise hatte mir mein Autohaus auf Anfrage kostenlos(!) die vordere Abschleppöse zum Einschrauben spendiert, die hier bitter nötig war, um den Compass wieder aus dem Schlamm zu bekommen. (Und nein, dabei ist nicht der komplette vordere Rahmen ;) rausgerissen, obwohl doch heftig gezogen werden musste.)


    Schönen Gruß

    Mike

    Der Händler hat mir erklärkt das in den letzten Jahren praktisch keine Platten Reifen mehr vorgekommen sind

    Ja, genau. Ich hatte mir erst vor drei Wochen einen Platten im Gelände gefahren und war heilfroh, dass der Compass Trailhawk ab Werk ein vollwertiges Ersatzrad und vernünftiges Werkzeug an Bord hat.


    Bezüglich Drehmomentschlüssel stimme ich Sten zu: Im "Notfall" reicht es aus, die Schrauben mal "nach Gefühl" (Hauptsache nicht zu fest) anzuziehen.

    Ich habe das Update auch Ende letzter Woche bekommen. Nach ein paar Starts funktioniert wieder alles wie es soll, auch der Durchschnittsverbrauch wird korrekt angezeigt. Die "helle" Bedienoberfläche lässt sich in den Einstellungen auf "dunkel" stellen. Bei mir war das irgendwo unter "Display" / "Theme", allerdings ist die Sprache bei mir englisch.

    Ich hatte am Wochenende auch die Möglichkeit, meinen Trailhawk ausgiebig im Gelände zu testen und kann das Ganze nur bestätigen. Die Unterschiede in der Performance zwischen den verschiedenen Modi sind enorm! Am eindrücklichsten war es an einem steilen Sandhügel mit einer starken Verschränkung, so dass zwei Räder in der Luft sind oder zumindest fast keinen Grip haben.

    Im Auto-Modus: keine Chance! Ohne die Verschränkung wäre der Hügel wohl mit Schwung zu schaffen, aber in der Verschränkungspassage wird erst ein wenig wild durch gedreht und dann ist Ende.

    In 4WD-Lock und Sand/Mud: Die freien Räder drehen eine Zeit lang (grob eine Sekunde) durch, werden dann abgebremst und man kommt den Berg relativ problemlos hoch mit etwas Getöse.

    Im Rock-Modus (zwangsweise an 4WD-Low gekoppelt): überhaupt kein Problem! Durchdrehende Räder werden fast sofort ausgebremst und man kann, wenn man möchte, ohne Schwungnehmen gaaanz langsam durch die Verschränkungspassage "crawlen". Im Rock-Modus habe ich es dann noch auf die Spitze getrieben: Erst absichtlich an der Problemstelle im Auto-Modus festgefahren und dann ohne Zurücksetzen im Rock-Modus wieder losgefahren. Hat ebenfalls ohne Probleme funktioniert.

    Habe mich dann zwischenzeitlich gefragt, wozu man den Sand/Mud-Modus überhaupt noch braucht, wenn man den Rock-Modus hat. Ich glaube aber, dass es gerade in längeren Sand- oder Matsch-Passagen (in der Ebenen) durchaus sinnvoll sein kann, ein bisschen Durchdrehen der Räder zuzulassen und dass das sofortige Einbremsen durchdrehender Räder in einer längeren Passage auch durchaus die Bremsen überlasten könnte.

    Fazit: Im Gelände immer mit Sand/Mud fahren und nur für kurze, extrem knackige Stellen den Rock-Modus aktivieren.

    Naja, bei dem Video aus Indien sieht man ja leider nicht, wie es zustande kam, sondern nur das Ergebnis. Wenn der Abschlepper mit richtig Schwung in die Kette reingeballert ist, dann wäre es ja kein Wunder. Aber es ist schon klar, dass das keine richtige "Bergeöse" ist. Mangels Alternativen aber doch immer noch der beste Anschlagpunkt, wenn man vielleicht nur einen kleinen Schubs braucht.

    Ich habe mir die Tage auch mal angeschaut, was unter dem Kofferraum so beiliegt und war auch (negativ) überrascht, dass ich keine Abschleppöse gefunden habe. Ich kann ja die "Logik" dahinter nachvollziehen, nämlich dass der 4xe sowieso nicht abgeschleppt werden soll mit zwei oder vier Rädern auf der Straße. Trotzdem kann es aber sein, dass mich mal jemand vorwärts auf dem Schlamm ziehen muss. Gerade bei der "Offroad-Version" Trailhawk, wo ja an vieles gedacht wurde (Unterfahrschutz, andere Frontstoßstange, Reserverad, etc.) empfinde ich die fehlende Abschleppöse als unverständlich.

    Hallo!


    Man soll ja nicht immer nur was schreiben, wenn es Negatives zu berichten gibt. Deshalb hier ein kleiner Zwischenstand von meinem Compass, inzwischen mit ca. 5500 km. Von den Problemen, von denen man öfter mal liest, bin ich bis jetzt glücklicherweise verschont geblieben (toi toi toi).


    Nun ja, das Motorölproblem gibt es bei mir nicht, weil ich mindestens einmal pro Woche ausgiebig Autobahn fahre. Strecken in der Stadt und kleinere Überlandfahrten lege ich dagegen bewusst komplett elektrisch zurück. Das hat bis jetzt auch fast immer geklappt. Ich glaube, nur zweimal in der ganzen Zeit bis jetzt hat der Compass quasi "gegen meinen Willen" mal kurz den Verbrenner angemacht. Das Aufladen an der normalen Steckdose funktioniert einwandfrei.


    Der Abstandstempomat arbeitet zu meiner Zufriedenheit. Manchmal "overrule" ich ihn mal kurzzeitig mit dem Gaspedal (oft beim Ausscheren auf der Autobahn auf die linke Spur, damit er nicht schon zu sehr abbremst, weil rechts der LKW naht), aber danach arbeitet er dann wieder nahtlos weiter. Nur einmal hat der Notbremsassistent gebremst, wo ich nicht gebremst hätte. Das war aber im Stadtverkehr und das Auto vor mir auf der Spur rechts hatte tatsächlich einen kleinen Schlenker Richtung meiner Spur gemacht. Insofern nur ein kleines bisschen überreagiert.


    Naja, die Verkehrszeichenerkennung ist weiterhin unterirdisch. Dauergeblinke mit irgendwelchen Geschwindigkeitsbegrenzungen, die schon lange aufgehoben wurden. Ich überlege, ob ich den Bereich im Display einfach abkleben soll.


    Die Navigation erledige ich fast ausschließlich via Android Auto (GoogleMaps). Die kabellose Verbindung mit dem Smartphone (Samsung S10+) funktioniert einwandfrei. Selbst das induktive Aufladen würde funktionieren, sofern das Smartphone exakt in der Mitte des Aufladebereiches liegt. Leider verrutscht es aber im normalen Fahrbetrieb immer. Müsste man sich mal einen kleinen Rahmen bauen.


    Schöne Grüße

    Mike


    Moin!


    Nach allen möglichen Geländewagen und SUVs (Subaru, Suzuki, Mazda, Dacia) und trotz reflexhafter Abneigung allem gegenüber was mit "E" im Auto zu tun, ist es jetzt ein Compass Trailhawk 4xe (MY22) geworden. Ich habe jetzt 1500 km runter und bin sehr zufrieden. Das Auto fährt sich wunderbar, das Laden an der Steckdose klappt wie es soll und optisch finde ich das Auto einfach super. Im Frühjahr wird es dann auch mal offroad gehen. Das größte (und eigentlich einzige wirkliche) Ärgernis für mich ist die vermaledeite Verkehrszeichenerkennung! Diese erkennt die "Geschwindigkeitsbegrenzung aufgehoben"-Schilder zu 90% leider NICHT.


    Ansonsten erhoffe ich mir, mit der Zeit besser zu verstehen, wie der Antriebsstrang (besser die -stränge) in den verschiedenen Modi genau funktioniert. Wenn es dann mal offroad gehen soll, möchte ich schon einigermaßen vorhersehen können, welche Achse mit wie viel Power in welcher Situation einsetzt.


    Schönen Gruß
    Mike, der Pfadhabicht ;)